Herzlich willkommen zu meinem großen Hosteurope vServer Test. Im Rahmen meiner Tätigkeit hier habe ich das Glück immer wieder neue vServer ausprobieren zu können — zumindest empfinde ich das als Glück.

Mein großer Hosteurope vServer Test

Für meinen Hosteurope vServer Test fällt die Wahl auf das Produkt Virtual Server Linux Starter PLUS mit folgenden Eckdaten:

Garantierte vCores 2
mind. Arbeitsspeicher
dyn. Arbeitsspeicher
2 GB
4 GB
Massenspeicher 100 GB SSD

Im Rahmen der Bestellung ist ein Betriebsystem zu wählen. Zur Auswahl stehen Debian (ohne Plesk), Ubuntu (mit/ohne Plesk), CentOS (mit/ohne Plesk) und Windows Server 2012 R2 Datacenter 64bit (!). Das Plesk Power Pack ist kostenlos enthalten.

  • Ubuntu 16.04 LTS mit Plesk Onyx
  • Plesk-Erweiterung „Power Pack“ (kostenlos)
  • Plesk-Erweriterung „Anti Virus“ (gegen Aufpreis)

Der Spaß kostet mich in Summe 19,90 € pro Monat — ein guter Preis, wie ich finde. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.

Man könnte sich an dieser Stelle fragen, warum ich gerade dieses Produkt wähle. Nun ja, zum einen ist die Preisleistung interessant, zum anderen locken mich die günstig zubuchbaren Plesk-Erweiterungen. Gesagt, getan: Bestellung und Einrichtung verlaufen problemlos. Etwa 15 Minuten nach der Bestellung ist der Server betriebsbereit.

Der Kundenbereich KIS

Der Kundenbereich mit dem klangvollen Namen KIS dient der Verwaltung aller georderten Produkte — in meinem Fall bloß der vServer. Mein Auge braucht einen Moment, um sich zu orientieren. Es ginge vielleicht etwas übersichtlicher sortiert. über Produktverwaltung gelange ich schließlich zu den Einstellungen meines vServers. Neben einer Übersicht von Informationen zu Server und Vertrag finde ich hier alles was ich brauche, um mit meinem Server zu arbeiten.

Pssst! Für den Fall, dass es nötig ist: Von hier aus lässt sich auch der Vertrag kündigen. In der schnelllebigen Branche rund um das Internet ein sehr angenehmer Service.

Das Auftragssystem

Einige Arbeiten am Server lassen sich nicht selbstständig bzw. automatisiert ausführen. Stattdessen müssen diese über den Kundenbereich beauftragt werden — darunter auch ein paar kostenpflichtige Premium-Dienstleistungen. Das Vorgehen impliziert, dass ein Hosteurope-Mitarbeiter jeden Auftrag manuell bearbeiten muss. Ob das tatsächlich so ist, vermag ich nicht zu sagen. Die Neuinstallation meines Ubuntu-Systems hat per Auftrag etwas über eine Stunde gedauert. Das geht bestimmt ein wenig schneller.

Plesk in der Version Web Admin

Bei meinem Hosteurope vServer ist Plesk in der Web Admin Version inklusive. Das finde ich ein bisschen schade. Plesk Web Admin mutet im Prinzip so an, als hätte man lediglich Zugang zu einem Plesk-Abonnement, zustätzlich gespickt mit den Systemeinstellungen. Für professionelle Anwendung und insbesondere die Arbeit mit Kunden reicht mir das nicht aus.

Dafür ist die Erweiterung „Power Pack“ kostenlos enthalten. Die Erweiterung „Anti Virus“ alias Dr. Web ist zum Sonderpreis zubuchbar.

Fazit

Die Hosteurope vServer stehen anderen Anbietern nichts nach. Es kann gleichermaßen Pro und Kontra sein, dass Plesk in der Web Admin Version mit kostenlosen/günstigen Erweiterungen inklusive ist. In jedem Fall interessant und eine Überlegung wert.

Titelbil: © dlohner/ pixabay.com (Bild-Nr.: #3100049)